Die Wikipedia hat zwar den Schritt von einer Print-Enzyklopädie zu einer Internet-Enzyklopädie geschafft, wenn wir vom Redaktionsprozess (alle können ändern) und von der Finanzierung (alle können spenden) sprechen, nicht aber, wenn wir von den Inhalten sprechen. Zwar sind die Inhalte vielfach ausführlicher und aktueller als bei Print-Enzyklopädien, sie sind aber noch immer textlastig und kaum individuell änderbar. Kaum jemand macht sich bei der Wikipedia Gedanken, in welcher Form die Inhalte am leichtesten verstanden werden können. Wer interaktive Infografiken, Animationen oder Filme sucht, sucht bei der Wikipedia meist vergebens. Inhalte im Internet können im Gegensatz zu jenen in Büchern problemlos multimedial und interaktiv sein - da ist bei der Wikipedia Potential vorhanden.
Mit LearningApps gibt es nun eine Plattform für interaktive und multimediale Bausteine - vor allem für Schulen entwickelt - die in jede beliebige Website eingebunden werden können. Es gibt fixfertige Bausteine, die so verwendet werden können, zum Beispiel:
Die Inhalte dieser fixfertigen Bausteine können aber auch beliebig verändert und als neue Bausteine gespeichert werden. Oder man kann eine der inhaltsleeren Vorlagen nehmen und selbst mit Inhalten füllen. Des weiteren gibt es Werkzeuge, die ebenfalls in jede beliebige Website eingebunden werden können, z.B. eine Pinnwand:
Entwickler haben zusätzlich die Möglichkeit, neue oder bereits programmierte Bausteine in LearningApps einzustellen und für andere verfügbar zu machen.
PS: Beim Entwickler von LearningApps, meinem Büronachbarn Michael Hielscher, handelt es sich um den selben Mann, der schon Wikibu entwickelt hat.
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